Mein Beitrag zur Elternbildung

Mein Beitrag zur Elternbildung
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Von Mittwoch, 25 Oktober, 2017 bis Mittwoch, 28 März, 2018
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Sehr geehrte Damen und Herrn,

Vor nun 4 Jahren durfte ich die Elternwerkstatt als Obfrau übernehmen. Der Übergang dauerte gut drei Jahre.
Seit dem völligen Rückzug des alten Vorstandes, habe ich die Aufgaben der Obfrau komplett übernommen und mir einen neuen Vorstand sowie ein neues Team aufgebaut.
Seit letzten Oktober (2017) habe ich, ehrenamtlich, einiges an Zeit und Kraft in die Elternwerkstatt investiert.
Zuerst habe ich das Büro neu strukturiert, die Buchhaltung außer Haus gegeben, um so Zeit und Geld zu sparen. Ein neuer Rechnungsprüfer hat alles abgerundet.
Die gesamten Verträge wurden mit meiner Hilfe überarbeitet und rechtskonform gemacht.
Für das Ö Cert, Qualitätsmerkmal, Zertifizierung Österreichweit, saß ich viele Stunden, damit wir es auf weitere 3 Jahre verlängert bekommen, was uns auch gelang.
Auch sind wir in ein eigenes Heim umgezogen. Durch Privatkontakte konnte ich hier schöne, freundliche Räumlichkeiten finden. Wir sind auch sehr dankbar, dass durch eine Privatspende unsere Möbel dem Ganzen Gemütlichkeit verleihen.
In die Überarbeitung der Homepage ist viel Energie, meinerseits, geflossen. Ich habe mich mit dem Programm Typo 3 angefreundet und so manches auf der HP übersichtlicher und nachvollziehbarer einrichten können.
In den Printmedien sind wir auch regelmäßig vertreten. Für das Magazin Familiii bin ich als Expertin angeführt und mache dies ohne Honorar. Es erschien bereits ein Interview mit mir. Überhaupt schreibe ich immer wieder auf Anfrage Artikel in den Printmedien. Weiters schreibe ich Beiträge und Gastartikel für Onlineplattformen, sowie für unsere HP – natürlich kostenlos.
Um die soz. Medien zu nutzen, habe ich, dank einer Idee einer Kollegin, einen Blog für die Elternwerkstatt eingerichtet und betreue diesen auch. Hier können Eltern regelmäßig Basteltipps, Kochanleitungen und Informationen über Erziehungsbelangen nachlesen.
Die Ausbildung in der Elternwerkstatt für TrainerInnen ist neu konzipiert und die Unterlagen sind modernisiert worden. Auch hier kann man meine Handschrift erkennen.
All das war wichtig, um Eltern, ein qualitätsvolles rundum Konzept zu bieten.
Die Elternwerkstatt möchte sich öffnen, da sein für Eltern. So konnte ich, für die Elternwerkstatt, durch viele Netzwerkarbeit, gute und sinnvolle Kooperationen eingehen. Vom Jugendamt, den Gerichten/AnwältInnen bis hin zu Familienberatungsstellen, von Firmen, Vereinen bis hin zu unseren Nachbarn, welche auch im soz. Bereich tätig sind, sind wir nun gut vernetzt und können einander gegenseitig unterstützen für Eltern und Familien.
Durch die Betreuung des Elternwerkstatt - Telefons bin ich die erste Ansprechpersonen für Anrufende. Hier kommt die kostenlose Beratung sehr zur Geltung. Als Erstkontakt melden sich Eltern bei mir und ich kläre einmal ab, worum es geht und wie wir helfen können. Oft rufen auch KlientInnen zwischen den Beratungsterminen an, auch dann unterstütze ich sie gerne ehrenamtlich.
Gerade haben wir speziell für junge Mütter (16a-22a) eine Kooperation. In diesen, meist 2 stündigen Einheiten, werden Themen rund um die Erziehung behandelt. In der ersten Stunde werden fachliche Erziehungsthemen von mir, als Input an die jungen Mütter vermittelt, danach gibt es einen regen Austausch der Teilnehmerinnen untereinander. Dies mache ich ohne Honorar, da sich diese jungen Mütter kaum etwas leisten können.
Auch beim Elterncafe´ haben wir unsere Türen offen für Eltern, die sich weder eine Beratung noch einen Kurs leisten können. Auch hier mache ich es kostenlos.
Einige Eltern nutzen auch den Mailverkehr, um ihre Anliegen darlegen zu können.
Wenn ich merke, dass Eltern in Not sind, finanziell und seelisch, nehme ich die Kosten der Beratung auf meine Kappe.
Damit die Eltern über uns informiert werden und von unserem Angebot wissen, gestalten wir Infoabende in Schulen und Kindergärten, auch hier betätige ich mich ehrenamtlich.
Auch wenn es viel Arbeit ist – es macht mir Freude und ich investiere Zeit und Energie – denn ich finde Elternbildung einfach eine wichtige Prävention und einen Beitrag für unsere Zukunft!

Ihre,
Veronika Lippert

Name der Organisation: